Anodizieren ist elektrochemisches Verfahren, bei welchem sich auf dem Aluminium eine dickere Oxidschicht bildet, die die Oberfläche nicht nur schützt, sondern kann mit Zugabe bestimmter Farbtöne auch verschiedene Farbtönung bekommen.
Beim Anodizieren wird das Aluminium in die Wanne mit Elektrolyt getaucht, was dann auf den Pluspol der Gleichstromquelle angeschaltet und damit zu Anode wird. Mit der Gleichspannung gehen Hydroxidanionen zur Anode, wo sie Sauerstoff abgeben. Dieser reagiert mit Aluminium und bildet Aluoxid. Die Oxidschichtstärke hängt von der Temperatur, dem Elektrolyt – H2SO4, gebrauchter Elektrostärke, Spannung und der Dauer des Anodizierens ab. Diese Oxidschicht entsteht aus großer Zahl offener Poren, die aber geschlossen werden müssen, was durch Verfahren Siling möglich ist.
Anodizierte Schicht kann schließlich beliebig gefärbt werden.
Ergänzung unseres Angebots:
Siebdruck:
Siebdruck kann sowohl auf unbearbeitenden als auch anodizierten Aluminium-Oberflächen durchgeführt werden. Besonders dauerhafte Ergebnisse werden beim Druck während des Anodizierens und späterer Abdichtung der Mikroporen erzielt. Die Poren der Oxidschicht absorbieren Farbe, durch das Schließen von Poren wird der Schutz vor der Abnutzung vergrößert.
Tabelle: Empfohlene Schichtdicke beim Anodizieren
| Schichtdicke in µm | Verwendungsbereich |
| 25 | Außenverwendung: die Oberfläche ist der Korrosion und der Abnutzung sehr ausgesetzt. |
| 20 | Außenverwendung:stärker oder normaler Einfluss, z. B. Baumaterial, Fahrzeuge und Schiffe. |
| 15 | Außen- und Innenverwendung: - relativ starke Abnutzung im Inneren, z.B. Geländer, - Außenverzierungsdetails. |
| 10 | Außen- und Innenverwendung: - gewöhnlicher Einfluss Innen und Außen an der trockenen und sauberen Luft. Scheinwerfer, Beschläge, Zierleisten an Fahrzeugen, Sportausrüstung. |
| 5 | Innenverwendungaba: gewöhnlicher Einfluss. |